Crossing
Es ist widersprüchlich, was Florian Huber von United Domains in einem Gastbeitrag über gute und schlechte Domainnamen schreibt:
* gut: xing.com (Gesprochen cross-ing, kurz, prägnant, funktioniert weltweit)
Es ist widersprüchlich, was Florian Huber von United Domains in einem Gastbeitrag über gute und schlechte Domainnamen schreibt:
* gut: xing.com (Gesprochen cross-ing, kurz, prägnant, funktioniert weltweit)
Gerade eben kam mailfrisch der aktuelle FreeCity-Newsletter mit einem kurzen Bericht über die OMD 2007, in dem es unter anderem heißt (Hervorhebungen durch mich):
Auch habe ich gehört, dass Google so manche E-Mail mitliest, die man unter seiner Goggle-E-Mail-Adresse schreibt oder erhält […] und man bekommt dann auf das so erstellte Profil zugeschnittene Werbung angeboten. Ich meine, […] dass jemand ohne mein Wissen ein Persönlichkeitsprofil von mir erstellt, finde ich erschreckend! Bei Nachfrage gibt es nichts außer finstersten Blicken und ich beschließe, lieber das Thema zu wechseln.
So langsam spricht es sich herum, dass „Semantisches HTML“ nicht nur etwas für Nerds ist, sondern auch Vorteile beispielsweise im Bereich der Barrierefreiheit oder der Suchmaschinenoptimierung bietet. Es ist sinnvoll eine Überschrift durch <Hn>-Tags auch als solche zu kennzeichnen und nicht nur durch grafische Formatierungen.
Im Bereich des HTT-Protokolls gibt es eine ganze Reihe von Statuscodes, sortiert nach Gruppen, die bestimmte – teilweise ähnliche – Aussagen haben und deshalb sehr häufig auch falsch benutzt werden. Auch hier bleibt zu hoffen, dass sich eine gewisse Semantik mit der Zeit durchsetzt.
In der aktuellen Ausgabe der c’t (Ausgabe 19/2007) gibt es eine Artikel zu suchmaschinenfreundliche URLs („Futter für die Robots“, S. 188). An sich nichts weltbewegendes, was man nicht auch zahlreich im Internet finden kann, ein bisschen sprechende URLs hier ein bisschen mod_rewrite da, jedoch ein Absatz hat meine Aufmerksamkeit besonders erweckt.
Auch hier kann man sich wieder den Online-Pionier Amazon zum Vorbild nehmen. Die im Bild angegebene, recht kurze und prägnante URL (Anm.: www.amazon.de/Harry-Potter-Deathly-Hallows/dp/0747591059) hat Amazon offenbar gezielt an den Google-Robot ausgeliefert. Kommt ein normaler Besucher vorbei, erhält er neben einem Cookie auch URL-Parameter, zum Beispiel www.amazon.de/ Harry-Potter-Deathly- Hallows/ dp/0747591059/ ref_=sr_1_1/302-8863404-2288010 ?ie=UTF8& s=books-intl-de& qid=1185366422&sr=1-1
Die Einstellung „magic_quotes_gpc On“ gehört in meinen Augen zu den sinnfreisten Einstellungen in PHP überhaupt, eine Art Hilfe für unfähige Programmierer auf Kosten von Performance, Datenkonsistenz (und Nerven von Administratoren… wenn ich mir anhören musste, wieso mein Server sowas nicht kann bzw. es standardmäßig nicht aktiviert ist).
Laut der PHP-Dokumentation, agiert die Einstellung wie folgt:
Legt die magic_quotes Einstellungen für GPC (Get/Post/Cookie) fest. Ist diese Einstellung auf on, werden alle ‘ (einzelne Anführungszeichen), ” (doppelte Anführungszeichen), \ (Backslash) und NUL’s automatisch mit einem Backslash geschützt.
Wer schonmal eine Ajax-Anwendung programmiert hat, der wird evtl. vor der Frage gestanden haben, wie man den Status des Ladens visualisieren kann. Wenn man sich entschieden hatte, musste man nur noch eine entsprechende Grafik klauen adaptieren selbst erstellen.
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Dies kann man umgehen mit Ajaxload: hier hat man die Auswahl von einer ganzen Reihe gängier Status-Indikatoren (Balken, Kreise, etc.) und muss nur noch die Farben definieren. Einen Knopfdruck später kann man sich die fertige Grafik als animiertes Gif herunterladen.
Wenn ich mich an meinen ersten Internet-Café-Besuch erinnere, in dem ich versuchte eine E-Mail-Adresse im Browser zu öffnen, oder an mein erstes 33.6-kbits-Modem, mit dem ich die Telefonrechnung um einige hundert Euro Mark erhöhte und der Tag, an dem ich meine erste Flatrate (für ISDN) bekam… dann denkt man, kann man froh sein, wenn man eine DSL-Flatrate hat. Doch ich will mehr!
Was trudelte da in mein E-Mail-Postfach, eine Nachricht mit dem Betreff „LCD Fernseher geschenkt“. Eine Werbung für das neue Auktionshaus tencents.de (auf Verlinkung verzichte ich mal), die mir verspricht: „heute schenken wir Ihnen bei www.tencents.de/nl/12345/ alle auslaufenden Artikel – egal ob LCD Fernseher, Xbox 360 oder iPod“. Klingt ja ziemlich toll, aber man ist ja nicht doof und schaut sich das Angebot einmal genauer an.
Ten Cents ist ein neues Auktionshaus, das sich von Konkurrenten wie eBay unterscheidet: die Gebotsschritte sind nur in Zehn-Cent-Schritten möglich (daher auch der Name) – So sollen möglichst geringe Preise erreicht werden. Zum anderen gibt es kein festes Enddatum für eine Auktion; dies entspricht eher einer echten Auktion. Sollte also innerhalb der letzten Minute ein neues Gebot eingehen, wird der Countdown wieder auf 60 Sekunden erhöht. Dies wiederholt sich so lange, bis kein Gebot mehr eingeht. Das ganze klingt ja gar nicht mal so verkehrt und bis auf die Nur-in-Zehn-Cent-Schritten-Hürde, die das ganze ein wenig in die Länge zieht, auch gar nicht mal so uninteressant.
Nicht neu, aber immer wieder richtig:

Gib „Comic Sans“ keine Chance.
Ich möchte behaupten, fast jeder, der das Internet kennt, weiß, wofür „404“ steht. Meist noch mit Zusatz „Not Found“ oder „Seite nicht gefunden“. Ein Link ist entweder veraltet, es hat sich jemand vertippt, es gibt bei der Serverkonfiguration Probleme, etc. Wer seine Website nur mit einfachen statischen Dateien aufbaut, braucht sich um das Problem nicht zu kümmern, denn der Webserver liefert automatisch eine solche 404-Fehlermeldung, falls eine Datei angefordert wird, die nicht gefunden wird.
Sobald es aber in den dynamischen Bereich geht, muss sich der Website-Betreiber evtl. selbst um die korrekte Fehlerbehandlung kümmern…